Update 2026: Wir haben diesen Artikel komplett überarbeitet! Er kombiniert unsere Reise-Highlights mit den aktuellsten Fakten für deinen Roadtrip
Unser Dänemark-Roadtrip startete auf Lolland – für uns die erste Insel die wir auf unserem gesamten Roadtrip besucht haben. Sie ist die viertgrößte Ostseeinsel Dänemarks und für viele Camper der erste Berührungspunkt mit dem Land der Wikinger und Hygge. Der Name Lolland bedeutet „Wasserland“ – und das zu Recht: Geprägt von Seen, Sumpfgebieten und malerischen Fjorden bietet die Insel eine Ruhe, die man anderswo suchen muss.
Lolland ist mehr als nur Natur.
Mach dich bereit für mystische Steinriesen, preisgekrönte Kulinarik und geschichtsträchtige Handelsstädte. Hier sind unsere 7 Must-Sees für deinen Roadtrip auf Lolland.
Inhaltsverzeichnis: Roadtrip Insel Lolland
1. Nakskov: Segelschiffe & das legendäre Lydolph-Eis
In Nakskov liegt alles nah beieinander: Die historische Handelsstadt punktet mit einem Mix aus Industriehafen und gemütlicher Promenade. Ein Spaziergang am Kai führt dich direkt zur „Johanne“, dem am besten erhaltenen Schoner Dänemarks.
Kulinarik-Tipp: Im Café Bita am Axeltorv gibt es fantastische Burger und Menüs zu fairen Preisen. Doch lass Platz für den Nachtisch!
Das absolute Highlight für alle Süßmäuler ist Lydolphs Isbar. Sie gilt als beste Eisdiele Dänemarks. Wer hier ein „normales“ Eis bestellt, bekommt eine Portion, die anderswo als Familienpackung durchgeht. Probiere den berühmten „Lydolfer“ mit dänischem Guf (Eisschaum) – ein Muss für jeden Dänemark-Urlauber!
- Adresse Lydolphs Isbar: Nygade 7, 4900 Nakskov (Saisonal geöffnet!)

2. Dodekalitten: Die singenden Steinriesen
In der Nähe von Kragenæs steht das wohl beeindruckendste Freilicht-Kunstprojekt Nordeuropas: die Dodekalitten. Zwölf Meter hohe Steinfiguren thronen auf einem Hügel über dem Meer und blicken dich mit hypnotischen Augen an.
Das Lebenswerk des Künstlers Thomas Kadziola ist mittlerweile weit fortgeschritten. Während man zwischen den Steinriesen steht, erklingt aus einer unterirdischen Anlage eine speziell komponierte, elektroakustische Musik, die sich je nach Wetter und Tageszeit verändert. Ein fast schon spiritueller Ort, besonders zum Sonnenuntergang. Diese Anlage ist irgendwie ein modernes Stonehenge.
Parkplatz-Tipp: Parke am Fährhafen in Kragenæs. Ein ca. 15-minütiger Wanderweg durch ein kleines Waldstück führt dich direkt zu den Skulpturen.
- Eintritt: Kostenlos
- Öffnungszeiten: 24/7 zugänglich
- Webseite: Dodekalitten

3. Maribo: Domstadt im Naturpark
Maribo liegt im Herzen des Naturparks Maribosøerne, dem wasserreichsten Süßwassergebiet Dänemarks. Der über 600 Jahre alte Dom ist eine wichtige Station auf dem dänischen Jakobsweg und wirkt mit seinen Ruinen und dem alten Friedhof unglaublich friedlich.
Insider-Tipp: Besuche die Pabst Bageri. Sie ist mehrfach als Dänemarks bester Schwarzbrot-Bäcker ausgezeichnet worden. Wir konnten dem „Kanelstang“, einem riesigen Zimt-Hefezopf, nicht widerstehen.
- Natur-Tipp: Erkunde die Seen mit dem Ausflugsboot „Anemonen“ oder leih dir ein Kajak, um Seeadler in freier Natur zu beobachten.
- Adresse: Torvet 10, 4930 Maribo

4. Fuglsang Kunstmuseum: Architektur trifft Natur
Selbst wenn du kein ausgewiesener Kunstkenner bist, wird dich das Fuglsang Kunstmuseum überraschen. Es liegt auf einem ländlichen Gutshof und verbindet preisgekrönte moderne Architektur mit dänischer Landschaftsmalerei.
Das eigentliche „lebendige Kunstwerk“ ist das riesige Panoramafenster am Ende der Galerie: Hier sitzt man in Sesseln und blickt auf die Felder, die sich wie ein Gemälde mit den Jahreszeiten verändern.
- Eintritt 2026: ca. 85-95 DKK (um die 12 Euro) (unter 26 Jahren freier Eintritt)
- Webseite: Fuglsang Kunstmuseum

5. Sakskøbing: Die Food-Metropole
Sakskøbing hat sich zum Zentrum für regionale Lebensmittel entwickelt. Im Marktladen des Hotel Saxkjøbing findest du alles, was die Insel kulinarisch hergibt: von lokalem Apfelsaft von Fejø bis zum weltberühmten Kirschwein von Frederiksdal. Perfekt, um Vorräte für den Camper-Abend aufzufüllen!
6. Unterwegs auf der Margeritenroute
Als Camper darfst du die Margeritenroute nicht verpassen. Sie führt über die schönsten, oft schmalen Landstraßen Lollands, vorbei an Herrenhäusern und blühenden Rapsfeldern. Achte einfach auf das braune Schild mit der weißen Margerite auf braunem Grund.

7. Camping & Stellplätze auf Lolland: Wo übernachten?
Das Freistehen wird auf Lolland oft toleriert, solange man sich abseits von Campingplätzen aufhält und keine Schilder es verbieten. Wer die Sicherheit und den Komfort eines Platzes sucht, dem können wir unseren Favoriten empfehlen:
Stellplatz-Empfehlung: Nakskov Fjord Camping Der Platz liegt direkt am schönen Fjord mit Bademöglichkeit am Strand. Die Sanitäranlagen sind sauber und die Atmosphäre ist herrlich herzlich. Von hier aus lässt sich die Insel Lolland perfekt erkunden!
- Adresse: Hestehovedet 2, 4900 Nakskov
Roadtrip Dänemark: Insel Lolland mit dem Camper | Highlights & Geheimtipps
🏁 Fazit: Lolland – Der perfekte Start in dein Dänemark-Abenteuer
Lolland hat uns völlig überrascht. Was als kleiner Zwischenstopp geplant war, entpuppte sich als eine Insel voller Kontraste: Von der fast schon meditativen Stille bei den Dodekalitten über die geschichtsträchtige Domstadt Maribo bis hin zum (wahrscheinlich) größten Softeis deines Lebens in Nakskov.
Für uns war Lolland der ideale Einstieg, um das dänische Lebensgefühl und die Freiheit beim Campen kennenzulernen. Die Mischung aus wilder Natur, Kunst und regionalen Leckereien macht die Insel zu einem absoluten Muss auf jeder Route durch den Süden Dänemarks.
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Lolland war nur der Anfang unserer Reise. Wenn du wissen möchtest, wie unser Roadtrip weiterging, welche Kosten auf dich zukommen und wo wir auf den anderen Inseln frei gestanden haben, dann schau dir unseren großen Übersichtsartikel an:
👉 [Roadtrip Dänische Ostseeinseln: Der ultimative Guide für Camper (Update 2026)]
Dort findest du die komplette 18-Tage-Route, alle Insider-Hacks für Kopenhagen und Møn sowie unsere Tipps zum Thema Freistehen und Budgetplanung.
Transparenz-Hinweis: Dieser Roadtrip entstand in freundschaftlicher Zusammenarbeit mit dem dänischen Tourismusverband Visit Denmark. Unsere persönlichen Eindrücke und unsere Begeisterung für Møn bleiben davon natürlich unberührt – wir teilen nur das, was wir selbst feiern!
